# Deepfakes und Würde: Grenzen zwischen Satire, Manipulation und Entwürdigung begründen

Didaktisch verdichteter Unterrichtsimpuls mit Materialien

- Ausgabe: 21. März 2026
- Fach: Religionsunterricht / Ethik
- Zielgruppe: Klasse 8
- Dauer: 45 Min.

## Didaktische Hinweise

### Didaktische Intention

Die Stunde soll zu einem begründeten Urteil führen: Nicht jedes verfremdete Bild ist gleich problematisch – aber jede Form von Täuschung braucht eine Würdegrenze. Im Hamburger RUfa gelingt das besonders gut, wenn Lernende mehrere religiöse Schutzlogiken vergleichen, eine Perspektive genauer lesen und die Erkenntnisse dialogisch auf den Alltag übertragen.


### Risiken

- Alle Beispiele bleiben anonymisiert und distanziert, damit kein Sensationsdruck entsteht und niemand überfordert oder überwältigt wird.

### Kompetenzerwartungen

- erklären, was ein Deepfake ist, und dessen Wirkungen beschreiben.
- drei religiöse Schutzgedanken zu Täuschung, Würde und Wahrhaftigkeit vergleichen.
- eine religiöse Quelle genauer lesen und den Gedankenweg in eigenen Worten entfalten.
- einen Fall zwischen Satire, Manipulation und Entwürdigung begründet einordnen.
- einen eigenen Handlungssatz formulieren, wie Würde im digitalen Raum geschützt werden kann.

### Ablauf

1. **Einstieg: „Noch witzig?“ (8 Min.)**
   Die Lerngruppe betrachtet eine anonymisierte Deepfake-Vignette aus dem klicksafe-Material und ordnet spontan ein: „Noch witzig? Schon unfair? Oder klar verletzend?“
   Lehrkraft: Begriff Deepfake einführen und die Einordnung moderieren.
   Material: M1
   Ergebnis: erste Positionen auf einer Skala (Heft/Folie)

1. **Drei Schutzgedanken vergleichen (12 Min.)**
   Die Lernenden arbeiten mit drei kurzen Quellkarten (Judentum, Islam, Christentum) und klären jeweils: Was schützt hier – gegen Täuschung/Spott, gegen Herabwürdigung, für Wahrheit?
   Lehrkraft: Vergleichsauftrag einheitlich geben, Karten bereitstellen.
   Material: M2
   Ergebnis: ausgefülle Vergleichstabelle (pro Perspektive je ein Satz „Was stört hier?“)

1. **Eine Stimme genauer lesen (10 Min.)**
   Eine der drei Perspektiven wird vertieft. Die Lernenden markieren tragende Begriffe und formulieren in eigenen Worten, was die Tradition am digitalen Verfälschen kritisiert.
   Lehrkraft: Markierhilfe und Leitfragen geben.
   Material: M3
   Ergebnis: kurzer Deutungssatz (Kartenstreifen)

1. **Grenzfälle prüfen und urteilen (10 Min.)**
   Weitere anonymisierte Fallvignetten werden entlang derselben Skala eingeordnet. Jede Gruppe begründet ihre Entscheidung mit einem passenden Schutzkriterium aus den Quellen.
   Lehrkraft: Austausch moderieren, auf Begründung achten.
   Material: M4
   Ergebnis: ausgefülle Urteilskarte pro Gruppe (mit Begründung)

1. **Sicherung: Handlungsformel (5 Min.)**
   Die Klasse einigt sich auf einen gemeinsamen Satz für den digitalen Alltag.
   Lehrkraft: Satz an der Tafel festhalten.
   Ergebnis: gemeinsamer Klassensatz


### Differenzierung

**Unterstützung**
- Satzanfänge, Farbcodes auf der Skala, kürzere Quellentexte, vorstrukturierte Tabelle.

**Erweiterung**
- näher am Originaltext arbeiten; zusätzliche Frage: Darf Satire ohne reale Person legitim sein? Begründung mit mehreren Kriterien.

## Leitfrage

Wie laesst sich das Thema 'Deepfakes' so zuspitzen, dass die Lerngruppe es an konkreten Fragmenten pruefend bearbeiten und begruendet beantworten kann?

## Tagesziel

Materialwerkstatt zum Thema 'Deepfakes': 1 Fragmente werden zu einem kohaerenten Unterrichtsgang montiert.

## Didaktischer Kern

Die Stunde soll zu einem begründeten Urteil führen: Nicht jedes verfremdete Bild ist gleich problematisch – aber jede Form von Täuschung braucht eine Würdegrenze. Im Hamburger RUfa gelingt das besonders gut, wenn Lernende mehrere religiöse Schutzlogiken vergleichen, eine Perspektive genauer lesen und die Erkenntnisse dialogisch auf den Alltag übertragen.

## Unterrichtsverlauf

### Einstieg (8 Min.)

Die Lerngruppe betrachtet eine anonymisierte Deepfake-Vignette aus dem klicksafe-Material und ordnet spontan ein: „Noch witzig? Schon unfair? Oder klar verletzend?“

- Lehrkraft: Begriff Deepfake einführen und die Einordnung moderieren.
- Sozialform: Einzelarbeit, anschließend Plenum
- Material: M1
- Ergebnis: erste Positionen auf einer Skala (Heft/Folie)

### Erarbeitung I (12 Min.)

Die Lernenden arbeiten mit drei kurzen Quellkarten (Judentum, Islam, Christentum) und klären jeweils: Was schützt hier – gegen Täuschung/Spott, gegen Herabwürdigung, für Wahrheit?

- Lehrkraft: Vergleichsauftrag einheitlich geben, Karten bereitstellen.
- Sozialform: Partnerarbeit
- Material: M2
- Ergebnis: ausgefülle Vergleichstabelle (pro Perspektive je ein Satz „Was stört hier?“)

### Vertiefung (10 Min.)

Eine der drei Perspektiven wird vertieft. Die Lernenden markieren tragende Begriffe und formulieren in eigenen Worten, was die Tradition am digitalen Verfälschen kritisiert.

- Lehrkraft: Markierhilfe und Leitfragen geben.
- Sozialform: Einzelarbeit
- Material: M3
- Ergebnis: kurzer Deutungssatz (Kartenstreifen)

### Sicherung (10 Min.)

Weitere anonymisierte Fallvignetten werden entlang derselben Skala eingeordnet. Jede Gruppe begründet ihre Entscheidung mit einem passenden Schutzkriterium aus den Quellen.

- Lehrkraft: Austausch moderieren, auf Begründung achten.
- Sozialform: Gruppenarbeit
- Material: M4
- Ergebnis: ausgefülle Urteilskarte pro Gruppe (mit Begründung)

### Sicherung: Handlungsformel (5 Min.)

Die Klasse einigt sich auf einen gemeinsamen Satz für den digitalen Alltag.

- Lehrkraft: Satz an der Tafel festhalten.
- Sozialform: Plenum
- Ergebnis: gemeinsamer Klassensatz

## Materialien

- M1: Fallvignette + Skala (Einstieg)
- M2: Quellkarten – Drei Schutzgedanken vergleichen
- M3: Vertiefte Quellkarte – Sure 49:11
- M4: Weitere Fallvignetten + Urteilsbogen

## Ausgangstext

**TAGS:** Sek-I,Klasse-8,Medienethik,Würde,Deepfakes  
**BODY_MARKDOWN:**

Mich beschäftigt heute weniger die Technik als die Frage: Wann kippt ein verfremdetes Bild von „witzig“ zu entwürdigender digitaler Gewalt? In einer 8. Klasse an der Hamburger Stadtteilschule kann man das gut mit anonymisierten Fällen bearbeiten – und dabei lernen, Würde, Einwilligung und Wahrheit auseinanderzuhalten und begründet einzuordnen.

Im Hamburger RUfa greife ich dafür gerne auf das Material **[Deep Fake. Deep Impact.](https://www.klicksafe.de/materialien/deep-fake-deep-impact)** von klicksafe zurück. Es erklärt verständlich, was Deepfakes sind, zeigt sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten und benennt die Risiken – genau diese Doppelbewegung brauchen wir für eine plurale Lerngruppe.

Der reale Anlass bleibt dabei nur Hintergrundanker. Im Unterricht arbeiten wir mit schulgeeigneten, anonymisierten Vignetten, damit niemand unter Druck gerät oder persönliche Erfahrungen mitgeliefert werden müssen.

#### INFO: Zielgruppe
Sek I (Klasse 6–9) an Hamburger Stadtteilschule oder Gymnasium. Voraussetzung: Die Lerngruppe kann kurze Texte und einfache Medienimpulse deuten. Sensible Vorerfahrungen mit digitaler Bloßstellung werden nicht abgefragt.

#### CHECK: Kompetenzerwartungen
Die Lernenden können …
- erklären, was ein Deepfake ist, und dessen Wirkungen beschreiben.
- drei religiöse Schutzgedanken zu Täuschung, Würde und Wahrhaftigkeit vergleichen.
- eine religiöse Quelle genauer lesen und den Gedankenweg in eigenen Worten entfalten.
- einen Fall zwischen Satire, Manipulation und Entwürdigung begründet einordnen.
- einen eigenen Handlungssatz formulieren, wie Würde im digitalen Raum geschützt werden kann.

#### ABLAUF: Ablauf
1. *****Einstieg:*** „Noch witzig?“ (ca. 8 Min.)**
   Die Lerngruppe betrachtet eine anonymisierte Deepfake-Vignette aus dem klicksafe-Material und ordnet spontan ein: „Noch witzig? Schon unfair? Oder klar verletzend?“
   Lehrkraft: Begriff Deepfake einführen und die Einordnung moderieren.
   Sozialform: Einzelarbeit, anschließend Plenum
   Materialien: M1 (Fallvignette + Skala)
   Ergebnis: erste Positionen auf einer Skala (Heft/Folie)

2. **Drei Schutzgedanken vergleichen (ca. 12 Min.)**
   Die Lernenden arbeiten mit drei kurzen Quellkarten (Judentum, Islam, Christentum) und klären jeweils: Was schützt hier – gegen Täuschung/Spott, gegen Herabwürdigung, für Wahrheit?
   Lehrkraft: Vergleichsauftrag einheitlich geben, Karten bereitstellen.
   Sozialform: Partnerarbeit
   Materialien: M2 (drei Quellkarten)
   Ergebnis: ausgefülle Vergleichstabelle (pro Perspektive je ein Satz „Was stört hier?“)

3. **Eine Stimme genauer lesen (ca. 10 Min.)**
   Eine der drei Perspektiven wird vertieft. Die Lernenden markieren tragende Begriffe und formulieren in eigenen Worten, was die Tradition am digitalen Verfälschen kritisiert.
   Lehrkraft: Markierhilfe und Leitfragen geben.
   Sozialform: Einzelarbeit
   Materialien: M3 (vertiefte Quellkarte mit Sure 49:11)
   Ergebnis: kurzer Deutungssatz (Kartenstreifen)

4. **Grenzfälle prüfen und urteilen (ca. 10 Min.)**
   Weitere anonymisierte Fallvignetten werden entlang derselben Skala eingeordnet. Jede Gruppe begründet ihre Entscheidung mit einem passenden Schutzkriterium aus den Quellen.
   Lehrkraft: Austausch moderieren, auf Begründung achten.
   Sozialform: Gruppenarbeit
   Materialien: M4 (weitere Fallvignetten + Urteilsbogen)
   Ergebnis: ausgefülle Urteilskarte pro Gruppe (mit Begründung)

5. *****Sicherung:*** Handlungsformel (ca. 5 Min.)**
   Die Klasse einigt sich auf einen gemeinsamen Satz für den digitalen Alltag.
   Lehrkraft: Satz an der Tafel festhalten.
   Sozialform: Plenum
   Materialien: Tafel
   Ergebnis: gemeinsamer Klassensatz

#### DIFFERENZIERUNG: Differenzierung
**Unterstützung:** Satzanfänge, Farbcodes auf der Skala, kürzere Quellentexte, vorstrukturierte Tabelle.  
**Erweiterung:** näher am Originaltext arbeiten; zusätzliche Frage: Darf Satire ohne reale Person legitim sein? Begründung mit mehreren Kriterien.

#### WARNUNG: Wichtige Hinweise
Alle Beispiele bleiben anonymisiert und distanziert, damit kein Sensationsdruck entsteht und niemand überfordert oder überwältigt wird.

#### HINWEIS: Didaktische Intention
Die Stunde soll zu einem begründeten Urteil führen: Nicht jedes verfremdete Bild ist gleich problematisch – aber jede Form von Täuschung braucht eine Würdegrenze. Im Hamburger RUfa gelingt das besonders gut, wenn Lernende mehrere religiöse Schutzlogiken vergleichen, eine Perspektive genauer lesen und die Erkenntnisse dialogisch auf den Alltag übertragen.

**Materialien:** Die kopierfertigen Materialien (M1, M2 …) findest du am Ende dieser Seite.

#### INFO: Quellen und Links
- [Deep Fake. Deep Impact.](https://www.klicksafe.de/materialien/deep-fake-deep-impact) – klicksafe, Praxismaterial mit Erklärung, Gefahrenblick und Projektideen.
- [Sure 49:11 – Schutz der Ehre](https://quran.com/de/49/11) – zitierfähige Perspektive gegen Spott und Herabsetzung.
- [Epheser 4,25](https://www.bibleserver.com/LUT/Epheser4%2C25) – Vergleichsreferenz für Wahrhaftigkeit und den Verzicht auf Lüge.

*Am Ende bleibt die Erkenntnis: Deepfakes fordern uns nicht nur technisch, sondern vor allem ethisch heraus – und religiöse Traditionen können dabei hilfreiche Perspektiven eröffnen, ohne eine Antwort vorzuschreiben.*

## Arbeitsmaterialien

#### MATERIAL: M1 Fallvignette + Skala (Einstieg)
**Klasse 8 – Hamburger RUfa – Deepfakes**  
**Auftrag:** Betrachte die folgende anonymisierte Situation. Entscheide spontan: Noch witzig? Schon unfair? Oder klar verletzend?

**Fall 1**  
Ein Mitschüler aus deiner Parallelklasse wird in einem Video gezeigt, wie er angeblich in der Schulkantine tanzt und dabei sehr ungeschickt aussieht. Das Video sieht täuschend echt aus, ist aber mit einer App erstellt. Es wird in der Klassengruppe geteilt und viele lachen darüber. Der Mitschüler findet es nicht lustig.

**Skala – kreuze an (oder markiere auf dem Blatt):**
- [ ] Noch total witzig  
- [ ] Ein bisschen unfair  
- [ ] Schon verletzend  
- [ ] Klare digitale Gewalt / entwürdigend

**Kurze Begründung (1 Satz):**  
Ich finde es __________________________, weil ___________________________.

*Tipp:* Deepfake = ein Video oder Bild, das mit Künstlicher Intelligenz so verändert oder neu erstellt wird, dass es täuschend echt wirkt, obwohl es nicht echt ist.

#### MATERIAL: M2 Quellkarten – Drei Schutzgedanken vergleichen

**Methode:** Vergleichsmatrix

![Methodenbeispiel](https://relipuls.de/storage/163b85ca-c5fd-470c-b9fa-ea9f4b80f836.webp)
*So KOENNTE das Ergebnis aussehen (Beispiel zu einem anderen Thema). Eure Anordnung darf ganz anders sein!*

**Klasse 8 – Hamburger RUfa – Deepfakes**  
**Auftrag:** Lies die drei Quellen. Fülle die Tabelle aus. Schreibe für jede Perspektive einen Satz: „Was stört hier an Täuschung oder Herabwürdigung?“

**Quellkarte 1 – Islam**  
Sure 49:11  
„O die ihr glaubt, die einen sollen nicht über die anderen spotten, vielleicht sind eben diese besser als sie. Auch sollen nicht Frauen über andere Frauen (spotten), vielleicht sind eben diese besser als sie. Und beleidigt euch nicht gegenseitig durch Gesten und bewerft euch nicht gegenseitig mit (hässlichen) Beinamen. Wie schlimm ist die Bezeichnung Frevel nach (der Bezeichnung) Glaube! Und wer nicht bereut, das sind die Ungerechten.“

**Quellkarte 2 – Christentum**  
Epheser 4,25  
„Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten; denn wir sind untereinander Glieder.“

**Quellkarte 3 – Judentum**  
Die Vorstellung, dass jeder Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen ist (Genesis 1,27), bedeutet: Jede Herabwürdigung oder gezielte Täuschung eines Menschen verletzt dessen unverlierbare Würde.

**Vergleichstabelle**

| Perspektive     | Was schützt diese Tradition? (1 Satz)                  |
|-----------------|---------------------------------------------------------|
| Islam           | Diese Tradition schützt die Ehre der Menschen und verbietet Spott und beleidigende Beinamen, weil niemand erniedrigt werden soll. |
| Christentum     |                                                         |
| Judentum        |                                                         |

**Beispielzeile (Islam):**  
Diese Tradition schützt die Ehre der Menschen und verbietet Spott und beleidigende Beinamen, weil niemand erniedrigt werden soll.

#### MATERIAL: M3 Vertiefte Quellkarte – Sure 49:11

**Methode:** Markieren von Textstellen (Farbcodiertes Lesen/Analysieren)

![Methodenbeispiel](https://relipuls.de/storage/5df3014a-0f23-4f22-8a1e-748d6919aa0b.webp)
*So KOENNTE das Ergebnis aussehen (Beispiel zu einem anderen Thema). Eure Anordnung darf ganz anders sein!*

**Klasse 8 – Hamburger RUfa – Deepfakes**  
**Auftrag:** Lies den Text genau. Markiere mit zwei Farben:
- Gelb: Wörter, die mit Spott, Beleidigung oder Herabsetzung zu tun haben
- Blau: Wörter, die mit Würde, Gemeinschaft oder Gerechtigkeit zu tun haben

**Text:**  
„O die ihr glaubt, die einen sollen nicht über die anderen spotten, vielleicht sind eben diese besser als sie. Auch sollen nicht Frauen über andere Frauen (spotten), vielleicht sind eben diese besser als sie. Und beleidigt euch nicht gegenseitig durch Gesten und bewerft euch nicht gegenseitig mit (hässlichen) Beinamen. Wie schlimm ist die Bezeichnung Frevel nach (der Bezeichnung) Glaube! Und wer nicht bereut, das sind die Ungerechten.“

**Leitfragen (in eigenen Worten antworten):**
1. Welche Haltung gegenüber anderen Menschen wird hier kritisiert?
2. Warum ist Spott und Herabwürdigung nach diesem Text so schlimm?
3. Was könnte dieser Vers gegen Deepfakes sagen, die jemanden lächerlich machen?

**Deutungssatz (fertig schreiben):**  
Dieser islamische Text kritisiert __________________________, weil ___________________________.

#### MATERIAL: M4 Weitere Fallvignetten + Urteilsbogen

**Methode:** Urteilsbildung / Gruppenarbeit mit Fallvignetten (Deepfake-Ethik)

![Methodenbeispiel](https://relipuls.de/storage/18b3490d-eccf-4d9b-aecc-99502fe0e4d9.webp)
*So KOENNTE das Ergebnis aussehen (Beispiel zu einem anderen Thema). Eure Anordnung darf ganz anders sein!*

**Klasse 8 – Hamburger RUfa – Deepfakes**  
**Auftrag:** Bearbeitet in der Gruppe einen der folgenden anonymisierten Fälle. Ordnet ihn auf der Skala ein und begründet mit einem Gedanken aus den Quellen.

**Fall 2**  
Ein bekanntes Influencer-Paar veröffentlicht ein Deepfake-Video, in dem ein Politiker scheinbar etwas total Absurdes sagt. Das Video soll Satire sein und wird als „Kunst“ gekennzeichnet. Viele teilen es trotzdem als echte Aussage.

**Fall 3**  
Jemand erstellt ein Deepfake-Foto einer Mitschülerin, auf dem sie in einer peinlichen Pose zu sehen ist. Das Bild wird nur in einer kleinen Chatgruppe geteilt „zum Spaß“. Die Mitschülerin weiß nichts davon.

**Skala**  
- Noch witzig / Satire  
- Schon unfair / manipulativ  
- Klar verletzend / entwürdigend

**Urteilsbogen (pro Gruppe ausfüllen)**
- Gewählter Fall: Nr. __
- Unsere Einordnung: ________________________________________
- Begründung mit Quelle (z. B. Sure 49:11, Epheser 4,25 oder [Ebenbildlichkeit](https://www.sefaria.org/Genesis.1.27?lang=bi)):  
  ____________________________________________________________________
- Unser Satz, warum das die Würde verletzt oder nicht:  
  ____________________________________________________________________

**Zusatzauftrag (Erweiterung):**  
Welches Kriterium ist euch am wichtigsten: Einwilligung, Wahrheit oder Schutz vor Spott? Begründet mit einem Satz.
