Artikelformat

Alptraum “Social Freezing”!?

Facebook und Apple unterstützen es finanziell, wenn Frauen ihre Familienpläne auf Eis legen. Das Einfrieren von Eizellen ist nicht ganz billig und auch nicht risikolos, die Unternehmen scheinen das Verfahren dennoch anderen Wegen der Ermöglichung, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, z.B. durch Einrichtung von Kindertagesstätten, vorzuziehen. – Mit Recht? Freilich gibt es keinen Zwang das Angebot anzunehmen, dennoch können ablehnende Frauen schnell in unter “Verdacht” geraten, rückwärtsgewandt zu sein und letztlich nicht die Interessen des Arbeitsgebers zu vertreten, denkbar erscheint auch eine direkte Benachteiligung der Ablehnenden in Konkurrenz mit einer Zustimmenden bei der Verteilung von Aufstiegschancen. – Hier einige von SpiegelTV gesammelte Berliner Stimmen zum Thema:

Wie können wir zu diesem Thema Unterricht und Gemeindearbeit gestalten?
Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

Autor: MatthiasHeil

Lehrkraft für Katholische Religion und Englisch an der Winfriedschule Fulda; Assistent, IT- und Ausbildungsbeauftragter am Studienseminar für Gymnasien in Fulda. – Kontakt: Mail, Twitter

5 Kommentare

  1. Die Möglichkeit, dass Eizellen eingefroren werden können, eröffnet die Möglichkeit, dass der Kinderwunsch auch dann noch realisiert werden kann, wenn es biologisch oder medizinisch gesehen eng wird.
    Die Motive dafür, dass Menschen nach solchen Optionen suchen, sind vielfältig. Man kann an die Karriere denken, es kann aber auch sein, dass der richtige Partner fehlt oder eine schwere Erkrankung mit einer Schwangerschaft nicht zu vereinbaren ist.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.