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#prayforparis

Anschläge – Tod – Schrecken – Trauer. Einmal mehr. – Mehr als 150 Menschen sterben an einem Freitagabend, der, ähnlich dem 11. September, unser Miteinander, unsere Werte und den Stellenwert, den der Mensch hat, drastisch in Frage stellt. – Schnell entwickelt sich in den Netzwerken der Hashtag #prayforparis – ein Hinweis darauf, dass Trauer, stilles Ringen, vor allem aber zumindest gedankliche Solidarität mit den Menschen der französischen Hauptstadt die ersten Optionen darstellen, mit dem Schrecklichen und Erschreckenden umzugehen? – Welchen Raum gebt ihr den Vorkommnissen, den Bildern, der Betroffenheit… im Religionsunterricht?

Links: a) http://www.welt.de/incoming/article148843196/prayforparis-Eine-Welle-der-Solidaritaet-im-Netz.html – b) https://twitter.com/hashtag/prayforparis – c) https://twitter.com/hashtag/noussommesunis – d) http://www.tagesschau.de/inland/paris-merkel-101.html

Autor: MatthiasHeil

Lehrkraft für Katholische Religion und Englisch an der Winfriedschule Fulda; Assistent, IT- und Ausbildungsbeauftragter am Studienseminar für Gymnasien in Fulda. - Kontakt: Mail, Twitter

18 Kommentare

  1. Angst?!

    1. Was bedeutet Terror bzw. was ist das eigentliche Ziel von terroristischen Aktivitäten: [Link]
    2. Und jetzt schau dir an, wie die Menschen darauf reagiert haben: [Link]
    3. Fertigt selber Fotos an, die Solidarität, Mitgefühl und ein kraftvolles Signal für gesellschaftlichen Zusammenhalt, ein kulturelles Miteinander und gegen Unrecht und Angst ausdrücken. Diese Fotos könnt ihr auch veröffentlichen!

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  2. Machtlos?!

    “Die Hände, die zum Beten ruhn die macht er stark zur Tat.”

    1. Die diesjährige Buß- und Bettags-Aktion der EKKW fragt nach dem Potential von Besinnung, Neuorientierung und Gebet: [Link]
    2. Hier kannst du dein Gebet eintragen: [Link]

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  3. Reinhard Weber

    14/11/2015 @ 19:02

    „Es handelt sich um einen Angriff auf den Frieden der ganzen Menschheit und erfordert eine entschlossene und solidarische Reaktion von uns allen“

    1) Lies http://religion.orf.at/stories/2742258/ – Was ist der Reaktion aller Religionsgemeinschaften gemeinsam?
    2) Informiere dich über das Projekt Weltethos: http://www.global-ethic-now.de/
    Versetzt euch in die Rolle von VertreterInnen verschiedener Religionsgemeinschaften und verfasst gemeinsam einen Aufruf an alle Menschen guten Willens anlässlich der unmenschlichen Vorfälle in Paris.

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  4. anke kaloudis

    14/11/2015 @ 22:28

    Ungeheuer ist viel, aber nichts ist ungeheuerlicher als der Mensch. (nach Antigone, Sophokles) Der Blick in den menschlichen Abgrund und zu was der Mensch fähig ist. Ich bin schockiert und traurig.

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  5. Ich bot den Klassen an, den regulären Unterricht für ein Gespräch zu unterbrechen (das auch viele meiner KollegInnen taten). Zuerst fragte ich, was sie wüssten, woher sie es wüssten und wie es ihnen dabei ginge. Daraus entwickelten sich Gespräche in unterschiedliche Richtungen; je nach Altersklasse. Was aber alle gemein hatten, war der vorhandene hohe Gesprächsbedarf. Allein, dass sie einen Raum für ihre Fragen bekamen, schien das Entscheidende, nicht die “richtigen” Antworten. Trotzdem nannte ich ihnen am Ende Meinungen/Thesen, die versuchen ihre Fragen zu beantworten und die ich aus dem Netz kenne. Diese wurden ebenfalls diskutiert. Die gute Rede unseres Schulleiters an alle (über die Sprechanlage), die zur Schweigeminute überleitete, wertete die vorher geführten Gesprächen nochmal auf. Fazit: Schüler kamen nach dem Unterricht zu mir, um sich dafür zu bedanken, dass sie darüber sprechen konnten und die Chance erhielten Ballast loszuwerden. (Einen Teil der Schülerfragen habe ich unter dem Hashtag #SchülerFragenParis getwittert.)

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  6. Pingback: 10 Antwortversuche auf Jan Böhmermanns 100 Fragen | Ebiblog

  7. 1. Lied, welches oben gepostet wurde abspielen und anschließend kurz die Gedanken der SuS sammeln.
    2. Stille Diskussion. Die SuS schreiben auf Plakaten ihre Gedanken zu folgende Fragen. Was weißt du schon? Wie kommen Jugendliche dazu, so etwas zu tun? Welche Fragen hast du?
    – Anschließend gehen wir Plakat für Plakat zusammen durch. Zunächst geht es um die Fakten und Ereignisse. Lehrer liest Fakten der letzten Woche vor. Dabei wird geschaut, was die SuS schon wussten und was für sie neu ist. (10 min)
    – Anschließend schauen wir uns die Gründe an, warum Jugendliche das machen könnten. Dazu gibt Lehrer einen kleinen Impuls. Als nächstes wollen wir gemeinsam über die verschiedenen Fragen nachdenken.
    3. Abschluss. Thema Angst auffassen. eventuell mit folgenden Satz: “Die IS hat keine Angst vor Bomben, diese Terrororganisation hat Angst vor Einheit.”

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