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Sich verständigen, ohne einverstanden zu sein

Am Freitag nahm Sigmar Gabriel an einer Diskussionsrunde mit Anhängern der Pegida in Dresden teil. Die Veranstaltung war von Frank Richter organisiert worden, der die Landeszentrale für politische Bildung leitet. Gabriel betonte, dass er aus privatem Interesse nach Dresden gefahren sei.

Sigmar Gabriel:
Mit den Menschen, die dort hingehen und die Sorgen haben und die verärgert sind über die Politik, natürlich muss man mit denen reden. Ich meine: Was gibt es denn in der Demokratie anderes an Mitteln außer miteinander zu sprechen?

Das Auftreten Gabriels wird von den politischen Parteien unterschiedlich bewertet. Innerhalb der SPD wird seine Idee kontrovers diskutiert.
Es bleibt die Frage: Wie kann man mit Pegida umgehen? Wie kann man verfahrene Situationen aufbrechen, ohne das, was einem selbst wertvoll ist, aufzugeben?
Wie kann man sich verständigen, ohne einverstanden zu sein?

Mehr zu Gabriels Auftritt im Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/meinung/sigmar-gabriel-bei-pegida-anhaengern-dresden-gehoert-zu-deutschland/11276632.html

Zum Beitrag beim ZDF: http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2328862/Gabriel-l%C3%B6st-Debatte-%C3%BCber-Pegida-aus

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