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#BandAid30

Afrika

Ist das wirklich schon 30 Jahre her?!
Damals rief der Musiker Bob Geldorf die “Band Aid” ins Leben, um mit dem Song “Do they know it`s Christmas time” Geld gegen den Hunger in Afrika zu sammeln. Jetzt gibt es eine Neuauflage, auf Deutsch: Eine Spendenaktion im Kampf gegen Ebola. Brauchen wir das?

 

“Wir feiern unsere Feste
Doch wir sehen nicht wie sie fallen
Der Tod kennt keine Feiertage
Und schon ein Kuss kann tödlich sein
Kein Abschied und keine Umarmung
Jeder stirbt für sich allein
Do they know it’s Christmas Time (…)?”

Die Spendensaison beginnt und das #BandAid30-Projekt macht den Auftakt. Aber brauchen wir die Advents- und Weihnachtszeit wirklich, um die eigene Komfortzone zu verlassen und uns vom Leid Anderer berühren zu lassen? Was steckt hinter der Spendendynamik? Und ist eine genauere Analyse letztlich ein Blick in den Spiegel?!

6 Kommentare

  1. “Hintergründiges”:
    1. “Band Aid” ist 30 Jahre alt: Informiere dich über die Geschichte!
    2. Campino, Sänger der “Toten Hosen” und Organisator der deutschen Band-Aid-Version, sagte, ihm sei der Text egal, es ginge schließlich nur um die Spenden. Diese Meinung teilen nicht alle. Kannst du die Aufregung um die Lied-Zeilen verstehen?
    3. Schaden die Mittel dem Zweck?! Analysiert das Streitgespräch und überlegt, was eine gute Hilfsaktion ausmachen könnte!

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  2. Ein Kommentar zum Video auf Facebook: “Ein paar Musikmillionäre trällern ein Liedchen und jeder Konsument kann sich für 1,29 Euro sein Gewissen freikaufen, um dann in Ruhe Weihnachten zu feiern. Echte Hilfe muss sich mit den Strukturen auseinandersetzen.”
    Hat er Recht?

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  3. Beim Spenden geht es nicht nur um Geld oder Gaben, sondern auch um Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Fürsorge. Vielleicht kann man es als Ausdruck einer Haltung verstehen, mit der Menschen einander begegnen. Der Beitrag “Power of Words” auf webcompetent.org nimmt sich dieser Perspektive an –> http://webcompetent.org/?p=2684

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