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Schneller als Schnell

Am Samstag verunglückte im japanischen Suzuka der 25jährige Jules Bianchi. Sein Rennwagen schleuderte unter ein Bergungsfahrzeug. Bianchi erlitt eine lebensgefährliche Kopfverletzung.  Worin liegt die Faszination für diesen Sport? Wie wächst man im Rennwagen über sich hinaus? Was treibt Rennfahrer an?
Am Rennsport beobachten, was Menschsein ausmacht und darin vielleicht Gott entdecken.

Wenn Motosport mehr ist als “Benzin zu verbrennen” und “Im Kreis zu fahren”, was ist es dann?
Ein Handwerk? Eine Kunst? Ein Lebensgefühl? Ein elementarer Ausdruck von Ebenbildlichkeit?

3 Kommentare

  1. Jörg Lohrer

    06/10/2014 @ 15:42

    Friedrich Hölderlin schrieb einst:
    “Nah ist
    Und schwer zu fassen der Gott.
    Wo aber Gefahr ist, wächst
    Das Rettende auch.”

    Schau dir den Trailer zur Dokumentation “One – Leben am Limit” an und formuliere mit den Aussagen aus dem Videoclip und/oder eigenen Worten ein eigenes Gedicht oder einen Text mit dem Du etwas über den Sport und Religion aussagst.

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  2. Alle sind bei Jules

    Jules Bianchi kämpft auch nach einer Woche noch mit seinen schweren Kopfverletzungen. Seine Familie und Freunde sind bei ihm. Sein Zustand ist stabil, aber nicht besser.

    Die Rennfahrer-Kollegen sind erschüttert. Sie zeigen ihre Anteilnahme durch einen Aufkleber an Autos und Helmen.

    In der Box mit seinem Namen und der Nummer #17 stand ein Rennwagen. Aus Respekt vor dem verunglückten Piloten kam weder ein Ersatzfahrer noch der Wagen zum Einsatz. Im Lager der Kollegen ist die Stimmung gedrückt, auch wenn heute das Rennen in Sotschi startet.

    http://blogs.rpi-virtuell.de/relipuls/files/2014/10/15299007317_82052c9d30_z.jpg

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