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Vaterunser – Die Lyrics deines Lebens

Die sizilianische Ursulinin Cristina Scuccia gewinnt das Finale der italienischen TV-Show The Voice of Italy 2014. Nach der Siegerehrung betet sie mit dem Publikum das Vaterunser. “Eine fröhlichere Messe wird so schnell nicht gesungen”, schreibt die FAZ.

“Ich möchte, dass Jesus hierher kommt, es ist traumhaft!”, sagte die Ordensschwester, als sie die Siegestrophäe entgegennahm. sueddeutsche.de


7 Kommentare

  1. Andreas Ziemer

    13/06/2014 @ 21:03

    Hier kommen meine Ideen zu Christinas Sieg.
    Recherchiere Hintergründe zur “The Voice of Italy” und zu “Cristina Scuccia”!
    Kläre, was es mit “Sœur Sourire”  auf sich hat und zeige was sie mit Schwester Cristina gemeinsam hat oder unterscheidet.
    Sammle Informationen zu den Ursulinen.
    Vergleiche die Idee der Danksagung Cristina Scuccias mit Dankesreden ähnlicher Gesangswettbewerbe.

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  2. Andreas Ziemer

    15/06/2014 @ 12:41

    Ich hab ‘ne Weile überlegt, was so ein Song für mich war und ist, Ende der 80iger im Osten und dann ist mir wieder “Pension Volkmann” eingefallen: Satt zu essen an den Dingen, die nicht durch den Magen gehn.

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    • Jörg Lohrer

      16/06/2014 @ 15:21

      “satt zu essen für die Sinne, den Verstand und das Verstehen” – genau das macht es für mich auch aus, wie die Nonne ihre Lieder interpretiert. Oder wie es in Jesaja 58,11 zu lesen ist: “der HERR wird dich immerdar führen und deine Seele sättigen”.

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  3. Stellungnahme verfassen: Versetze dich in Christinas Mutter Oberin und überlege in einem inneren Monolog, ob Schwester Christina einen Plattenvertrag unterschreiben darf. – Schreibe eine Pressemitteilung, in der du diese Entscheidung darlegst und begründest. – Entscheide dich für eine Fragestellung, die dich herausfordert, z.B. die Frage nach dem Zusammenspiel von populärer Kultur und Religion, dem Vater Unser, der Aufgabe von Nonnen und Mönchen in unserer Gesellschaft,…

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    • Andreas Ziemer

      20/06/2014 @ 10:05

      Also ich würde sagen: Schwester,mach den Vertrag, aber der Schotter ist für einen guten Zweck, wie bei den Blues Brothers

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  4. Mich beeindrucken nicht nur Talent, Persönlichkeit und Liedauswahl von Suor Cristina, sondern auch die überzeugende Demonstration der Gelübde, die sie als Ursulinin ablegt, im Besonderen das des Gehorsams.

    Ihre Oberinnen entscheiden über ihren weiteren Weg, sie ist bereit in die Kinderbetreuung zurückzukehren und ordnet ihre eigene Lust am Performen dem Wort ihrer Klosterleitung unter. Auch aus ihrer Treue zu Christus macht Cristina kein Geheimnis: “Um professionelle Sängerin zu werden oder eine Platte zu machen, werde ich mit Sicherheit nicht die Liebe meines Lebens aufgeben.”

    Wie aber halten wir es mit dem Gehorsam und der Treue? Bleiben wir stark genug und stehen zu einem einmal gegebenen Versprechen (von der Glaubenstreue ganz zu schweigen)? Oder knicken wir ein, wenn sich – egal ob unerwartet, erhofft, geplant oder systematisch betrieben – mehr Lust, mehr Geld, also vermeintlich mehr Leben oder auch nur eine “größere Herausforderung” bieten, die man sich doch “beim besten Willen” nicht entgehen lassen kann?

    Du bist Suor Cristina. Schreibe auf, was sie am Abend des Sieges ihrem Tagebuch (oder: im Gebet Gott) anvertraut…

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